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Unseriöse private Arbeitsvermittlungen

So handeln unseriöse private Arbeitsvermittlungen:

  • Sprechen "von oben herab" mit den Arbeitssuchenden: Der Arbeitssuchende ist der Kunde!!!
  • Versuchen, den Vermittlungsgutschein im Original einzubehalten (Gesetzwidrig!!)
  • Schließen einen ausschließlichen Vermittlungsvertrag ab (Gesetzwidrig)
  • Drängen in einen Beruf, den der Arbeitssuchende nicht ausüben möchte (z.B. Callcenter- Agent, Versicherungsvertreter, Außendienstmitarbeiter)
  • Drängen zur Arbeitsaufnahme bei einem sehr geringen Lohn (z.B. 401 EUR), obwohl der Arbeitssuchende ein wesentlich höheren Gehaltswunsch angegeben hat
  • Versuchen mit Drohung der Meldung an die Agentur für Arbeit die Arbeitsaufnahme zu erzwingen!!! Es gibt keinerlei rechtliche Möglichkeit dafür - die Agentur für Arbeit nimmt solche Mitteilungen gar nicht zur Kenntnis!!!
  • Nehmen nur eine bestimmte Altersgruppe auf, ohne das dieses fachlich notwendig ist, um frisch Ausgelernte oder ältere Arbeitnehmer nicht zu vermitteln
  • Vertragsstrafen aller Art, z.B. bei negativen Vorstellungsgespräch bzw. bei Nichterscheinen zum vereinbarten Vorstellungsgespräch
  • Sonstige Zahlungsaufforderung, die in Zusammenhang mit der Vermittlung stehen, sind bei Vorlage eines Vermittlungsgutscheines ungesetzlich, weil alle zur Vermittlung gehörenden Handlungen mit dem Vermittlungsgutschein abgegolten sind!! Einzige Ausnahme ist die unabhängige Erstellung einer Bewerbungsmappe für Eigenbewerbungen des Bewerbers!
  • Wenn Sie auf Grund einer Stellenanzeige einer Firma selbst Kontakt zu dieser Firma aufgenommen haben und diese von Ihnen fordert, dass Sie sich nur über eine bestimmte nicht in der Anzeige genannte Private Arbeitsvermittlung bewerben können, so ist dieses unseriös. Seriös ist, wenn eine Private Arbeitsvermittlung eine Stellenanzeige schaltet und Sie auf Grund dessen zuerst Kontakt zur Privaten Arbeitsvermittlung aufnehmen und diese Sie dann an die Firma vermittelt!
  • Ebenso unseriös ist es, wenn Sie selbst auf eine Stellenanzeige einer Firma Kontakt zu dieser Firma aufnehmen und von der Firma eine vorherige Schulung bei einer bestimmten Bildungseinrichtung verlangt wird und die Schulungskosten durch Übergabe des Vermittlungsgutscheines an diese Bildungseinrichtung oder an eine bestimmte Private Arbeitsvermittlung bezahlt werden sollen! Diese Bildungseinrichtung hat dann nämlich nicht den Kontakt zwischen Ihnen und der einstellenden Firma geschaffen und hat damit keinen Anspruch auf den Vermittlungsgutschein. Für die Bezahlung einer Bildungsleistung können Sie einen Bildungsgutschein erhalten!

Normale Vertragsklauseln:

  • Melden in einem bestimmten Rhythmus
  • Vertragsende mit Auslaufen des vorgelegten Vermittlungsgutscheines
  • Automatische Pflicht zum Vorlegen des folgenden Vermittlungsgutschein nach Ablauf der 3-monatigen Gültigkeitsdauer
  • Abmelden in Urlaub, Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit, Operation oder Kuraufenthalten, Weiterbildungsmaßnahmen durch die Agentur für Arbeit bzw. eigene
  • Vertragsende bei Arbeitsaufnahme
  • Vertragsende nach Nichterscheinen zu einem vereinbarten Vorstellungsgespräch
  • Vertragsende bei Verstoß gegen weitere Vertragsbestimmungen
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